„Magic Potion“, der
Vorbote von „From The Get Go“, ist dabei die Single gewordene
Absichtserklärung des neuen JELLYBEAT-Albums: immer wieder intelligentes
(und nahrhaftes!) Futter für die Tanzböden dieser Welt, das auch als Song
funktioniert. Natürlich hört man die Spuren, die Fundamente des Sounds, an
dem JELLYBEAT seit 1999 und ihrer Debüt-Ep „Audio Toys“ schrauben. Ältere
Stücke wie „Bang U“, „Re-Beat“ oder „Plaything“ sind auch alles andere als
schlechte Referenzen – man muss schon ganz schön lange suchen, will man
abseits der Gitarre ähnlich Einprägsames und Tanzbares aus dem mittlerweile
weiten Feld des heimischen Musikgeschehens herausfiltern, beim dem sich
diese Qualitäten auch in Radioeinsätzen und Clubtauglichkeit
niedergeschlagen haben. Und dennoch: „Magic Potion“ zeigt auch woanders hin,
kommt noch runder, noch harmonischer daher – und ist damit typisch für die
vielen Highlights des neuen JELLYBEAT-Albums, wie auch für JELLYBEAT 2006
selbst.
|